Na, das geht ja gut los…

Unser Flug hatte etwas Verspätung. Motti hat seinen Mittagsschlaf mit Ach und Krach hinauszögern können, will nun aber endlich ins Flugzeug, weil man da schlafen kann. Man konnte in den Gesichtern derjenigen, die mit uns am Gate auf den Flug warteten, ablesen, dass alle hofften nicht in der Nähe von uns und unseren nörgenden Kinder zu sitzen. Endlich in der Maschine, schlafen beide dann ein, noch bevor alle Passagiere eingestiegen sind…Motti fragt bei der Landung, ob wir nun hoch fliegen. Pustekuchen.

In Basel angekommen haben wir unsere Fahrräder gleich gefunden. Meines hat zwar einiges abbekommen, das meiste ließ sich wieder hinbiegen und ein neues Rücklicht wird sich sicher auch irgendwo finden lassen. Es gab eine elektrische Pumpe, was auch ganz gut war, weil ich anscheinend die falsche Pumpe eingepackt habe.

Schnell alles wieder auf die Räder aufgeladen und schon gegen halb sieben verlassen wir den Flughafen. Gut, dass ich den Weg zum Zeltplatz genau geplant habe. So können wir direkt Durchbrausen. Unser Zeltplatz ist in Frankreichund Motti ist mit Papa nochmal schnell nach Deutschland rüber, Spiritus kaufen. Die Biene und ich bleiben am Zeltplatz und fangen schonmal an aufzubauen. Die netten Nachbarn kochen uns Wasser für den Brei, ich baue das Zelt auf und schon fängt es an zu donnern. Schnell, schnell alles ins Zelt geworfen. Aber! Bienes Schnuller liegt noch im Anhänger! Bereiten wir also in Ruhe alles vor, während die Jungs jenseits der Grenze im Einkaufszentrum festsitzen. Es schüttet wie aus Eimern. Kaum ist der Regen vorbei, sind die Jungs auch schon wieder da. Wir packen die Kinder ins Bett und gehen endlich duschen. Dann trinken wir ein alkoholfreies Pannasche und denken über morgen nach, es soll nämlich schütten.

Kurzfassung: Alles gut, endlich Urlaub!

Ein Gedanke zu „Na, das geht ja gut los…

  1. Mati

    Wir waren gestern nacht nur etwa 50km von euch entfehrnt in Frankreich. Bei uns hat es die ganze Nacht gestürmt und wir durften unseren Anhänger morgens mühevoll aus dem Schlamm ziehen. Ich hoffe ihr hattet heute dann heute auch so gutes Wetter wie wir auf dem rückweg nach Bochum.

    Viele Grüße,
    Mati

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