Die bösen Buckel

Also um 2:45 war die Party noch in vollem Gange, die Biene und ich nehmen dies zur Kenntnis und fallen zurück in den Tiefschlaf. Um sieben stehen wir dann auf und ich gehe mit den Kinder frühstücken wàhrend der Vater das Zelt aufbaut und die Räder beläd. Noch einmal kurz geschaukelt und schon wenige Stunden später sitzen wir auf den Rädern.

Leider hat es sich ausgeflüsterasphaltet. Das kann auch daran liegen, dass wir nun nicht dem Radweg folgen, sondern über die Dörfer juckeln. In Ungarn haben Geschäfte auch sonntags geöffnet. Der angepeilte Dorfladen bis um 10:00 Uhr und Punkt 9:55 rollen wir vor. Ich kaufe schnell Möhren, Kümmelhörnchen und Käsenaschwerk für die Mittagspause. Sogar Hafermilch gibt es im Dorfladen. Ich bin beeindruckt und freue mich auf morgen früh.

Pause machen wir an einem Badesee in Sérfenyösziget, wir treffen eine Familie aus Hanover, welche auf Besuch bei der Oma ist. Anscheinend braucht man von Hanover 10 oder 15 Stunden mit dem Auto, der Nachwuchs war sich uneins.

Ich hebe aus Versehen viel zu viel Geld (Forint) ab, wir werden die nächsten Tage also in Saus und Braus leben müssen.

Auf einer Brücke begegnen wir den Bösen Buckeln. Anscheinend verfolgen die uns, denn Freddy behauptet, er würde jede Nacht auf ihnen schlafen.

Unser Zeltplatz ist Ásványráró und auch der Garten der Familie. Gestern wurde hier Hochzeit gefeiert. Die Deko hängt noch und heute kam die Verwandtschaft nochmal, um die Reste zu vernichten. Wir bekommen zwei riesige Stücke Hochzeitstorte geschenkt und werden diese am Bach sitzend futtern, sobald die Kinder im Bett sind. Der Zeltplatz kostet umgerechnet nur 9€, Saus und Braus werden also noch warten müssen.

Schön heute! Freddy sagt, ich hätte den Kuchen nicht neben die Ameisenstraße stellen sollen. Er war bei richtiger Beleuchtung (also ohne) trotzdem superlecker und nun fliegen die Fledermäuse um uns herum.

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