{"id":225,"date":"2016-08-06T20:46:50","date_gmt":"2016-08-06T19:46:50","guid":{"rendered":"https:\/\/familie.braun.im\/reisefieber\/?p=3"},"modified":"2016-08-06T20:46:50","modified_gmt":"2016-08-06T19:46:50","slug":"paldiski","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/familie.braun.im\/reisefieber\/?p=225","title":{"rendered":"Paldiski"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir ausf\u00fchrlich die Natur gesehen haben, f\u00fchrt uns unsere Strecke mal wieder durch eine Stadt. In Paldiski sto\u00dfen wir auf eine sehr, sehr traurige, heruntergekommene Stadt, die nur noch von ihrem (seit dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht mehr so bedeutungsvollem) Hafen und dem Armeest\u00fctzpunkt lebt. Letzteres erkl\u00e4rt immerhin die vielen lauten Kampfflugzeuge, der vorherigen Tage.<\/p>\n<p>Paldiski l\u00e4dt, wie gesagt, zum weiterfahren ein. Das Caf\u00e9, das unsere Karte kennt gibt es nicht mehr, so dass ich (Frederik) kurz einkaufe und wir weiterfahren wollen. Aber halt! Wir entdecken das Schild f\u00fcr ein Museum und finden das sehr sch\u00f6ne ehemalige Sommerhaus eines ber\u00fchmten Estnischen Bildhauers mit Garten. Nach kurzer Besichtigung des Hauses (nur 65m\u00b2) machen wir ein ausgiebiges Picknick im Garten und Motti probiert ob die heruntergefallenen \u00c4pfel schon essbar sind (leider nicht).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/familie.braun.im\/reisefieber\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG_20160805_145626.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-324\" alt=\"IMG_20160805_145626\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/familie.braun.im\/reisefieber\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG_20160805_145626.jpg?resize=625%2C468&#038;ssl=1\" width=\"625\" height=\"468\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf einmal kommt die junge Frau, die das Museum beaufsichtigt und fragt ob sich zuf\u00e4llig einer von uns mit Computern auskennt, denn ihr Internet geht nicht. Ich pr\u00fcfe heldenhaft ob ihr Netzwerkkabel richtig drin steckt und schon geht es wieder. Zur Belohnung g\u00e4b es einen der besseren \u00c4pfel (ich lehne ab) und sie empfiehlt uns auf jeden Fall bis zum Meer rauszufahren, weil die Halbinsel hinter Paldiski eine sehr sch\u00f6ne Natur bietet.<br \/>\nGenau das haben wir auch vor!<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes geht&#8217;s also wieder in Richtung K\u00fcste. Neben weiterem MIlit\u00e4rsperrgebiet sehen wir den Leuchtturm und ein einsames Caf\u00e9 mit sch\u00f6nem Blick aufs Meer. Die Fahrradstrecke wird dann doch nochmal anstrengend, und wir schieben unsere R\u00e4der \u00e4chzend durch Sand und werden von M\u00fccken verfolgt. Am Ende werden wir allerdings belohnt: Unser Naturzeltplatz ist wieder direkt am Meer und sehr einsam. Ich baue das Zelt auf und dann beginnt der Regen, so dass wir mit Motti ins Zelt fliehen und dort etwas spielen. Nach etwa einer Stunde setzt der Regen aus und wir k\u00f6nnen mit unserem gewohnten Programm weitermachen.<\/p>\n<p>Kurz nachdem wir aus dem Zelt gekrochen kommen, erhalten wir allerdings doch noch Besuch. EIn Deutsch-Franz\u00f6sisches Paar aus der Bretagne bzw. Gevelsberg, die soeben aus Tallinn gekommen sind und ebenfalls sehr \u00fcber den Weg fluchen.<br \/>\nJannah macht w\u00e4hrenddessen ein Lagerfeuer und es gibt Nudeln. Dann wird Meerwasser im Kochtopf erw\u00e4rmt, damit das Kind baden kann und die Nachbarn gehen fr\u00fch schlafen.<\/p>\n<p>Als alle anderen im Bett sind, entscheiden Jannah und ich nochmal ein letztes Mal ins Meer zu springen und uns am Lagerfeuer aufzuw\u00e4rmen. Das Meerwasser ist angenehm und die M\u00fccken freuen sich auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir ausf\u00fchrlich die Natur gesehen haben, f\u00fchrt uns unsere Strecke mal wieder durch eine Stadt. 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