Die letzten Kilometer fahren sich wie im Flug und schon sind wir am Premium Campingplatz Auenland (32,90€). Hier ist es einfach nur schön. Unser Zelt steht direkt neben der Lahn, die Kinder werden sofort von einem Kinderrudel adoptiert und das Flugspielzeug aus dem Tedi ist ein großer Spaß. Ein Rudelkind bekommt ein Würstchen und unsere Kinder dürfen sich an der Feuerschale ein Stockbrot machen. Könnte es noch schöner sein?
„Es gibt hier einen Pool“ – Stilleben zweier Kinder
Zum Abendbrot gibt es Kartoffeln nit Kräuterquark und Gurkensalat. Dazu besagte Würstchen. Nachtisch: Schokomousse oder Götterspeise nach Wahl.
„Aber ihr wolltet doch in den Pool“ – Zwiegespräch zu dritt
Heute haben wir einen Ritt vor uns. Der nächste Zeltplatz ist 27 km weit weg. Freddy und ich sind uns unsicher, ob wir das schaffen werden, da der Radweg im Oberlauf der Lahn doch ziemlich hügelig ist, noch dazu ist über Mittag für mehrere Stunden Regen angesagt. Wir verdrängen den Gedanken und packen alles auf die Räder. Zum Frühstück gibt es Müsli mit Hafermilchkonzentrat und Brausetabletten. Hauptsache der Kocher muss nicht noch einmal ausgepackt werden.
Gegen 9:30 Uhr rollen wir bei leichtem Nieselregen von Platz Bad Laasphe gibt es ausgesprochen schöne Fachwerkhäuser, der Radweg führt aber über eine Schnellstraße, wo man sich mit 12-Tonnern die Fahrbahn teilt. Luftkurort, yeah.
In Bad Laasphe gibt es das weltgrößte Pilzmuseum. Das andere Kind bemerkt, dass dies hier ein Fahrrad- und kein Pilzurlaub sein. Museum hat Montag zu, nagut.
Das Industriemuseun hat auch zu, aber es gibt draußen ein keinen Modell einer Stampfe. Wir freuen uns und das eine Kind baut einen Staudamm, damit mehr Wasser auf das Mühlrad fließt.
Stampfen-Modell
Kurz kommt sogar die Sonne raus und wir sausen weiter. Wir sehen viele Reiher und erblicken in der Ferne einen Riesen-Eidotter. Beim Näher kommen stellt sich dieser als ein Modell der Sonne raus. Wir sind auf einem Planetenpfad.
Dann treffen wir einen netten Hund mit seiner Frisbeescheibe und seinen Herrchen. Die Kinder dürfen die Scheibe fliegen lassen und die Hündin fängt sie auf. Eine Freude für alle Beteiligten.
Das andere Kind lässt die Scheibe segeln
Die Mittagszeit naht, der Regen auch. Wir steuern das Industriegebiet an, dort gibt es Supermärkte und ein Café. Wir finden sogar einen Unterstand für die Räder und kann lassen wir uns mit Kuchen nieder, fängt es an zu regnen. Nun erkunden die durchgezuckerten Kinder den Tedi und wir schauen woanders hin.
Der Deutsche Bahn Gepäckservice ist für Fahrräder nicht empfehlenswert. Absolut nicht empfehlenswert.
Ich hab GPS-Sender an die Räder geschnallt und verfolge gespannt, wo sie sich gerade befinden. Freddy fragt, ob es mich eher beruhigt oder nervös macht, so oft zu nachzuschauen. Ich bin mir unsicher.
Bei der Auswahl unserer Unterkunft hätte ich dann doch kurz Bewertungen lesen sollen. Aber so ist es. Die Hunde sind echte deutsche Doggen und mit den Kindern auf Augenhöhe.
Wir kommen gegen 16:00 mit dem Zug in Lützel an, die Räder sind nur noch zwei Dörfer weit entfernt. Freddy geht mit den Kindern noch einmal um den Pudding und ich warte mit dem Werkzeug in der Hand auf die Räder (es musste nämlich alles mögliche vor dem Versand demontiert werden).
Wenige Stunden später ist der Pudding umrundet und das Werkzeug wartet noch immer auf seinen Einsatz.
Irgendwann wird das eine Kind ins Bett gebracht, das andere schläft im stehen ein. 22:00 Uhr: Die Räder sind in unmittelbarer Nähe! Ich stelle mich an den Wegesrand und starre in die dunkle Nacht hinaus. Gegen 22:30 biegt der Lieferwagen um die Ecke. Der Fahrer wirkt ausgesprochen erstaunt, dass ich die Räder wirklich haben möchte.
Die Räder werden unter Paketen ausgegraben und sind erstaunlicherweise nur wenig beschädigt. Ich rolle sie in den Fahrradschuppen und falle ins Bett.
Am Morgen kommt dann endlich das Werkzeug zum Einsatz. Das eine Kind schraubt mit mir alles wieder zusammen und wir lernen auch noch, wie man eine Kupplung einstellt. Bis auf einzelne Lackschäden scheinen wir alles repariert zu bekommen. Puh.
Zur Übernachtung (90€) gehört auch ein Frühstück. Die Wirtin ist erstaunt, dass wir nicht aufessen.
Reich gedeckter Frühstückstisch
Das andere Kind packt mit Freddy Taschen und belädt jedes Rad, sobald es aus der Werkstatt rollt.
Der Wetterbericht sagt zwar Regen, Regen, Regen an, doch dank deutscher Doggen rollen wir einfach los.
Der Weg von der Pension zur Lahnquelle ist für das Rothaargebirge vermutlich ziemlich flach, für uns aber mehr als ausreichend hügelig. Zwischendurch kommt dann sogar kurz die Sonne raus und die Kinder fahren-schieben-fahren die Berge hoch. Wahnsinn, erst recht an Tag 1.
Kurz vor der Lahnquelle setzt dann doch strömender Regen ein, wir reihen uns im Forsthaus ganz spontan in die Reihe der Wanderer ein, die ganz spontan nach einem Zimmer für die Nacht fragen.
220€ für ein Dreibettzimmer mit Besucherritze. Der Regen strömt. So sei es.
Gleich gibt es noch Tagliatelle mit Pfifferlingen in Rahmsoße oder was immer der Koch uns auf die Teller zaubert.
Ab morgen dann hoffentlich Zelt und Zwieback oder so.
Der Zug war gebucht, der Schienenersatzverkehr nimmt aber keine Fahrräder mit. Also haben wir die Räder gestern schon mit dem DB-Gepäckservice verschickt. Wir bereuen jetzt schon hart und fragen uns, ob sie morgen mit uns in Lützel ankommen werden.
Sachen sind gepackt, die Powerbank war nicht auffindbar, also sind wir nun Besitzer einer weiteren Powerbank.
Gestern Abend gesellen sich noch ein paar Reiseradler zu uns. Die ersten zwei Jungens planen mit 120-160km pro Tag.
Der eine sieht aus, als könnte er das fahren und sogar mit Spass dabei, der andere sieht aus, als könnte er das ganze Unterfangen hart bereuen.
Da heute unser letzter Tag ist, verschenken wir unser After-Sun an die beiden. Noch nie, wirklich noch nie, wurde ich von einem mir fremden Mann so glücklich angeschaut. Sie saugen auch noch den letzten Tropfen des kühlen Nasses aus der Tube und cremen sich die verbrannte Haut ein.
Ein zweites Pärchen trifft ein. Die beiden haben bei der letzten Rast eine Armbanduhr verloren, daher werfen sie nur ihr Gepäck ab und sausen wieder zum Rastplatz zurück.
Am nächsten Morgen verstehe ich, warum die beiden Jungens so erfahren im eincremen wirkten. Ihr mageres Gepäck beinhaltet nämlich auch eine große Dose Vaseline, die großzügig auf den geschundenen Leibern verteilt wird. Mit deutlich unterschiedlicher Körpersprache machen sich die beiden auf den Weg.
Wir frühstücken gemeinsam mit dem uhrensuchenden Pärchen. Die beiden haben sich ein Jahr frei genommen und reisen jetzt dahin wo und wie sie wollen.
Ankunft in Venlo
Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Venlo, dies scheint fest in deutscher Hand zu sein. Wir essen noch ein letztes Mal Frikandel mit Pommes. Die Pommes werden vor Ort aus großen Kartoffeln selbst geschnitten. Kinder sind begeistert.
Der Regen setzt ein und wir fahren schnell zum Bahnhof. Mit dem RegionalExpress wollen wir ins Ruhrgebiet fahren. Der erste Zug fällt aus, der zweite hat Verspätung. Immer mehr Menschen und Menschen mit Fahrrädern kommen. Ich bekomme leichte Sorge, ob wir alle in den Zug passen.
Gewitter an Gleis
Endlich kommt der Zug. Das eine Kind positioniert sich mit dem Vater vorne am Gleis, das andere mit mir hinten am Gleis. Der Zug kommt, Menschen können kaum aussteigen, das Gleis ist voll. Irgendwie schaffen das Kind und ich es in den Zug. Es ist rappelvoll. Die Türen schließen sich und ich sehe Freddy mit Kind draußen auf dem Gleis laufen. Oh, Mist.
Unter Vorspiegelung teilweise falscher Tatsachen („mein Kind ist schon im Zug“) gelingt es den beiden als letzte zuzusteigen. Freddy bekommt eine verdiente Abreibung vom Zugchef. Da der folgende Zug auch ausfallen wird, fühlt sich das nur halb so schlimm an.
In Wuppertal steigen wir um und schon sind wir in Nierenhof. Opa holt uns mit dem Rad am Zug ab. Noch einmal über die Berg und schon sind wir bei Oma und Opa!
Gefahren sind wir 309 km und alter Falter!
Jetzt werden erstmal Mückenlarven sortiert und Pläne für das nächste Jahr geschmiedet.
Zu bringen der Reise haben wir den Kindern „Hexen, Hexen!“ von Roald Dahl vorgelesen und heute sind wir einer echten Hexe begegnet! Die Hexe sprach: „Auf diesen Zeltplatz sind Kinder nicht erlaubt!“ Es sind 30 Grad, wir schwimmen in eigener Suppe und die Frau schickt uns einfach weiter. Ich war noch kurz im Supermarkt und treffe die Familie, als sie gerade wieder vom Zeltplatz kommt.
Kotzgeräusche inbegriffen
Die Kinder fahren ohne Klagen weiter, allerdings nicht ohne fortwährend über Hexe um zu meckern./
Einige Kilometer weiter, von denen in dieser Hitze jeder zu viel ist, finden wir einen zauberhaften kleinen Platz mit Radlerwiese. Hier liege ich nun im Schatten, während die Kinder Minibillard im Aufenthalthäuschen spielen.
Heute haben wir auch endlich den Gurken-Gürtel der Niederlande erreicht. Ein Gewächshaus reiht sich ab das nächste. Riesige LKW fahren Tomaten- und Gurkenberge gen Osten in die ALDI Nords und ALDI Süds dieser Nation.
Haus mit Gewächshäusern
In den Niederlanden gibt es anscheinend keine Altpapiercontainer, sondern das gesammelte Papier wird daheim abgeholt. Irgendwie macht es mir Freude, das Altpapier zu fotografieren, also fotografiere ich. Ist schließlich Urlaub.
Heute fahren wir über Waldwege und an Grachten entlang.
Unser kleiner Zeltplatz bri Spiesberg liegt nur etwa zehn Kilometer weiter. Hier gibt es Eis, Ponys und sogar einen kleinen Pool.
Die Kinder baden sich gründlich durch und ich liege in der Sonne. Und sind leider vor längerer Zeit die deutschen/englischen Bücher ausgegangen, obwohl wir jede kleine Bibliothek am Wegesrand gründlich durchgehen.
Wegesrandbücherei
Vor ein paar Tagen fanden wir einen englischen Klassiker. Nun lesen wir jeder immer ein Kapitel und besprechen dann nach. Das macht irgendwie Freude.
Ich krieche heute morgen als erste aus dem Zelt. Mit mir kriechen viele andere: nackte Schnecken. Dutzende von nackten Nacktschnecken. Sie sind überall. Auf der Wiese, überall auf der Wiese, auf dem Zelt, im Kochtopf, in der Müslischale, im Zelt, im Helm des einen und im Schuh des anderen Kindes. Ich finde einen Hockeyschläger-förmigen Stock und fange an aufzuräumen.
Die Biester sind zwar klebrig, fliegen mit der richtigen Technik aber erstaunlich weit. Freddy spült einfach alles noch einmal ab und dann gibt es Frühstück.
In der Nacht gab es wieder viel Regen, ich packe das Zelt also wieder nass ein und sammele dabei noch viel zu viele Nacktschnecken ab. Zum Schluss hoffe ich, nicht mehr als zwei oder vielleicht drei mit eingepackt zu haben.
Der Zeltplatz war übrigens direkt neben einer Geflügelmastanlage. Davon ein Insektenhotel. Kann man sich nicht ausdenken.
Geflügelmast mit Insektenhotel
Wir fahren jetzt durch einen Teil der Niederlande mit viel Massentierhaltung. 200 m weiter dann das zugehörige riesige Wohnhaus mit Jaguar vor der Tür, natürlich in der E-Variante.
Heute schlafen wir auf einem Zeltplatz bei Meijel, der um einen Fischteich herum angelegt ist. Es wird dementsprechend viel geangelt, die Kinder sind zufrieden.
Freddy hat mit Ansage keine Lust auf den Badesee. Wir lenken die Kinder ab. Sie suchen Eicheln um die dem Nachbarhund zuzuwerfen. So sei es.
Bratkartoffeln zum Frühstück
Ich reinige mal wieder die Räder. Heute klemmt nichts. Freddy wirft seine kaputten Sandalen weg. Der Campingladen bietet leider nur Fertignahrung und keine neuen Schuhe. Meh.
Mülltonnen werden geleert, Freddy nutzt die Ablenkung geschickt zum Haare kämmen
Wir fahren los, schon im ersten Dorf finden wir ein Spielzeugfachgeschäft. Das Urlaubsgeld!! Es muss raus! Die Kinder prüfen das Angebot sehr sorgfältig. Das eine Kind kann sich nicht entscheiden und das andere will eine Wasserspritze. Das eine Kind ist höchst unzufrieden. Wie ziehen ein Geschäft weiter werden dort fündig. Zwei Freundschaftsarmbänder sollen es sein, eins für die beste Freundin daheim.
Die Hummel, sie ist wild
Freddy bekommt ein paar Flipflops im Geschäft gegenüber und schon geht es weiter.
Wir finden ein Café mit leckeren Pfannkuchen und treffen unsere Zeltnachbarn den letzten Nacht wieder. Sowas. Schnell noch eingekauft und ein Eis gegessen.
Frikadellen in Erdnusssoße aus der Dose
Nach einiger Recherche stellt sich raus, dass es den heute anvisierten Zeltplatz nicht mehr gibt. Wie steuern einen alternativen Platz an, fühlen uns aber nicht auf dem richtigen Weg. Wir fahren über allerkleinste Wege auf noch allerkleinere Wege. Schließlich biegen wir in eine Einfahrt und bekommen das Gefühl nicht nur nicht richtig, sondern einfach nur noch falsch zu sein.
Die Eltern schauen sich in die Augen, leichte Panik steigt auf. Da sieht Freddy durch die Bäume ein paar Wohnwagendächer blitzen. Erleichterung. Wir finden tatsächlich mitten im Nirgendwo einen kleinen Zeltplatz (Achterste Diesdonk).
Erst einmal Wasserschlacht, dann bauen wir unser Zelt auf und jetzt steht im Wald hinter uns ein Pferd und schnauft.
Dinge die mich fertiger machen, als sie sollten: mit Labelmaker ausgedruckte Wifi-Schlüssel auf Visitenkarten
Gestern gab es zum Abendbrot Curry für die Eltern und Köttbullar für die Kinder, hätten die Kinder denn nicht den Bauch voll Stroopwaffels gehabt. So mussten die Klöpse auch noch oben auf das Curry drauf in Elternmagen. Uff.
Ich hätte gerne mehr Salz im Curry. Freddy meint, Salz wäre nicht gut und Karl Lauterbach würde ja überhaupt kein Salz essen. Ich meine, dass sich Karl Lauterbach ab und zu etwas Spaß im Leben gönnen sollte. Das eine Kind schlägt „mal was Süßes“ vor, das andere Kind „Freizeitpark“. Ich stelle mir Karl Lauterbach im Freizeitpark vor… so geht Urlaub.
Die Kinder dürfen noch mit die Schafe füttern gehen, die Schafe bekommen auch Wasser und auf dem Rückweg wird auf den Gießkannen die Pupstrompete gespielt. Man kennt uns.
Das Zelt ist erwiesenermaßen ein super Zelt und hat es tatsächlich geschafft, in der Zwischenzeit im Regen von innen zu trocken. Läuft.
Morgens wecken wir die Kinder extra früh. Gestern wurde es uns zu spät und wir würden gerne etwas gegensteuern. In Rekordzeit rollen wir vom Platz nur um 430m weiter den ersten Stopp einzulegen. Ein Bauer verkauft Eis aus eigener Produktion. Zitronenmeringue und Mango soll es sein. Dazu gibt es einen netten Kater.
Heute rollen wir richtig gut, vielleicht liegt das auch daran, dass ich beim kleinsten Rad eine schleifende Stelle gefunden und beseitigt habe. Wir haben einen solchen Schwung, dass wir unseren geplanten Zeltplatz verpassen. Also fahren wir durch bis Best und essen erstmal noch ein Eis.
Viel zu einhändig
In Best steigen wir in den Zug, denn den Weg durch Eindhoven trauen wir uns noch nicht zu. Der Zug bringt uns bis Helmond Brandevoort und wir kaufen dort im Jumbo ein. Kaum wieder aus dem Laden wieder heraus gekommen fragt uns eine Familie, ob wir nicht die übrigen Eis aus ihrer Familienpackung haben wollen. Die Kinder freuen sich und so ist heute der Tag der drei Eise.
Wir sausen mit frisch gefüllten Taschen noch einmal weiter. Als das Tacho 21km zeigt, kommen wir an unseren Zeltplatz an. Ich habe Freddy bereits vorgewarnt, dass der Platz eher kinderfreundlich ist. Am Empfang gibt es vier Schalter mit Warteschlange. Wir werden informiert, dass man erstmal schauen müsse, ob für uns noch ein Platz frei wäre, es wäre schließlich Hochsaison.
Doch wir bekommen noch unsere Ecke zugewiesen. Die Kinder würden am liebsten alles machen, Bogenschießen, Lasertag, Badestrand. Wir kochen erstmal und schlafen dann irgendwann ein, diesmal aber ohne Mücke im Zelt.