Archiv des Autors: Jannah

Knisterknister

Heute haben wir Zeeland verlassen. Wir sind viel am Deich entlang gefahren und haben uns auf einer Mole sitzend ordentlich durchpusten lassen.

Wir haben geflecke Schafe gesehen und die Kinde sind völlig irritiert, dass auch wir uns nicht erinnern können, jemals zuvor gefleckte Schafe gesehen zu haben.

Weiterhin ist alles voller Zwiebeln, auch die Schafe essen Zwiebeln.

Das eine Kind kauft sich vom Urlaubsgeld Knister in der Mülltonne und alle sind begeistert.

Unser heutiger Zeltplatz ist hier: 51°25′07.66″N 04°15′05.32″E

Im Moment regnet es, Freddy ist nicht zufrieden, er muss nämlich leider noch ins Nachbardorf zum einkaufen fahren.

Hinterrad mit Rotkehlchen und eine Hüpfburg

Der Tag gestern war leider nicht so unser. Wir bemühen uns aber nach Kräften.

Morgens kommen wie schwer raus, die Kinder hatten nämlich viel Zucker zum Frühstück. Noch schnell drei Runden mit dem Kettcar, dann von den leicht genervten Eltern eincremen lassen.

Das eine Kind verläuft sich noch schnell im hohen Gras und schon geht es los.

Am Supermarkt kaufen wir Donuts, Lakritze, Börek und Mandeltaler. Dann lassen uns vom Rückenwind schieben und Freddy isst leider zu wenig (und bekommt dementsprechend schlechte Laune).

Wir sehen einen LKW, der Blumen gießt und sehen bei der Zwiebelernte zu. Im weiteren Fahrtverlauf geht es gleich an zwei Zwiebelgroßhändlern vorbei, wir erkennen ein Muster.

Der Zeltplatz ist leider nicht so unser. 42€ für die Übernachtung und für Strom kann man gerne einen Adapter für 25€ käuflich erwerben. Dafür gibt es eine Hüpfburg und morgens drapiert sich ein moppeliges Rotkehlchen am Hinterreifen.

Und am Abend gibt es Brombeeren

Nisse gewinnt heute den Preis für das beschaulichste Dorf, auf dem malerischen Dorfplatz gibt es eine Schaukel, die ordentlich durchgeschaukelt wird.

An einem Hang pflücken wir uns die Zeitungsraschen voll.

Unser Zeltplatz heute ist famos ( 51°26′42.67″N 03°52′58.51″E). Wir schlafen in einem Nest aus hohem Gras und Brombeeren. Mjam.

Elegante Schafe

Artikel von Tag 2, aus Versehen verschoben.

Die erste Nacht im Zelt ist so, wie eine erste Nacht im Zelt so ist. Das eine Kind hat Heimweh, das andere Kind Kopfweh. Morgens bewundert das eine Kind die Nerven dem Zelt weidenden Schafe („Schau nur, sie gehen so elegant!“) während das andere Kind vor das Zelt spuckt. Während wir das Zelt zusammen packen, übt das eine Kind auf dem Trampolin und das andere Kind schläft auf der Wiese. Ai, ai, ai. Was ein Start. Wir zücken die Hausapotheke und warten nun erst einmal in Ruhe ab, wie sich der Tag entwickelt.

Endlich Tosti Kaas mit Truthahn

Heute morgen wird herzlich gefeiert, schon sausen wir los. Der erste Halt für uns in eine Jungesellenabschiedsbude (gesponsort vom Kleinen Feigling). Hier wird am Sonntagmorgen Großreinegemacht und nebenher die (nicht) vorbeifahrenden Reiseradler mit Kaffee und Pfannkuchen versorgt.

Mit Kaffe aus der Goldrandtasse und Pfannkuchen mit Strooiseln geht es weiter.

Weiter geht es. Das eine Kind fährt vor und das andere Kind hält aus, dass das eine Kind vor fährt.

Der nächste Halt bringt uns Tosti Kaas, Alpakas und Truthähne. Yeah!!

Kamillentee
Das andere Kind mit Truthahn

Nur noch zehn Minuten…

Der Zeltnachbar drückt die Snoozetaste und dann noch einmal die Snoozetaste und dann noch einmal die Snoozetaste. Wir finden es witzig, denn wir waren früh im Bett und auch früh wieder raus.

Das eine Kind hilft beim Kaffee-kochen, das andere Kind schläft sich gesund. Wird schon.

Hier auf den Platz ist viel Schatten für uns, so dass wir heute hier bleiben und uns einfach mit gesund werden und dem Pferdestall die Zeit vertreiben.

Eine flotte Biene

Wir haben vor der Abreise beschlossen, zwei kleine Taschen zu Hause zu lassen, damit wir einen Kind die Taschen abnehmen können. Dabei haben wir zugegebenermaßen eher an das eine als an das andere Kind gedacht.

Das eine Kind ist dann heute aber mit Taschen vorneweg gebrettert. Und dann andere Kind ohne Taschen nicht viel langsamst hinterher.

Wir finden einen Kirschenautomaten mit süßen Kirschen, ein s er lbstbedienungseisbude und jetzt einen kleinen aber feinen Zeltplatz (51°29′27.85″N 03°44′00.32″E).

Gestern gab es Couscous, der bei Eltern und Kindern unterschiedlich ankam. Heute probieren wir unser Glück mit einer Kartoffelsuppe und krummem Gurkensalat.

Sehr stolz auf uns

Drei Mal umgestiegen, einmal mit nur drei Minuten Umsteigezeit. Wahnsinn. Das eine Kind hat zwischendurch eine Runde geschlafen und das andere auch. In Vlissingen angekommen verfahren wir uns erst zweimal und dann geht es quasi auf direktem Weg zum Supermarkt. Scheiß und Joghurt für den Couscous kaufen. Dann geht es echt noch ein paar Kilometer den Deich entlang und schon sind wir auf unserem heutigen Zeltplatz (51°26′48.78″N 03°38′11.34″E) angekommen. Wahnsinn.

Früh übt sich

Der Wecker klingelt um vier. Ich (J) bin schon wach und erfüllt mit Urlaubsfreude und Reisenervosität. Da steht auch schon Freddy auf und ruft mit Flüsterstimme: „Urlaub, Urlaub!“ Wir wecken die Kinder und schon schieben wir alle gemeinsam die Räder zur U-Bahn. Die erste U-Bahn fährt gerade ein, kurzes Durcheinander, wir beschließen uns erst einmal zu sortieren und dann in Ruhe die nächste Bahn zu nehmen. In Spandau haben wir viel Zeit, uns beim Bäcker einzudecken. Frisch gestärkt werfen wir uns in den IC Richtung Amsterdam. Kurz nach Spandau fragt das eine Lümmikind, ob wir schon in den Niederlanden sind. Läuft. Jetzt schnell „Der Mond ist aufgegangen“ singen und noch eine Runde schlafen.