Fallbach nach Koblenz

Die Kinder würden gerne bleiben, insbesondere weil nebenan ein riesiger Pickup-Truck mit superkleinen aber auch superniedlichen Hündchen drin steht.

Frühstücksfernsehen

Der fehlende Schatten treibt uns weiter. Die Eltern packen also in der morgendlichen Sonne ein (au,au,au), während die Kinder niedliche Hündchen auf dem Schoß haben. Der „Tisch“ wird wieder demontiert und schon geht es los.

Der Weg ist schön und schattig, doch an der Lahnmündung gibt es keinen Baum und keinen Strauch, so dass das Abschlussfoto entfällt. Schade!

Irgendwie trennt sich die Gruppe und plötzlich haben wir zwei Kinder mehr dabei. Der Weg führt uns durch Industriegebiet bis wir die Kindseltern an einer Eisdiele wieder treffen.

Plötzliche Kindsvermehrung

Endlich haben unsere Reisebegleiter neues Gas für ihren Trangia-Kocher bekommen. Dabei wurden uns vor nicht allzu langer Zeit ausführlich alle Vorteile von Gas gegenüber Ethanol erklärt (schneller, sauberer, noch was anderes) und ich hatten dem nur „Ethanol gibt es halt überall“ entgegen zu halten. Kann ich mit leben.

In Koblenz angekommen kauft Freddy uns eine Hängematte und Ramen mit Pak Choi, Sprossen, Paprika und Erdnüssen. Eigentlich ist es aber zu warm zum Essen.

Wir schauen, was Koblenz für Kinder zu bieten hat. Sie Webseiten sagen: Seilbahnfahrt, Festung, Wasserspielplatz. Der Wasserspielplatz ist geschlossen, die Festung hat keinen Schatten. Puh.

Ich schauen mir an, wie die Zeltplätze den Rhein hoch sind. Einer scheint ruhiger und wellnessiger als der nächste zu sein.

Wir atmen tief durch und beschließen morgen nach Hause zu fahren.

Vorher wollen wir noch Seilbahn fahren. Ein Fehler, wie sich herausstellen wird.