Es lebe das Matriarchat!

Kihnu fanden wir ganz zauberhaft. Die Frauen tragen wunderschöne Trachtenröcke, führen die Inselgeschäfte und fahren Motorrad (mit Beiwagen, in diesem dann eine weitere Frau mit Trachtenrock). Die Männer waren nicht zu sehen (Fischerei).

Wir sausen mit dem Rad durch verwunschene Wälder und brausen über kleine Felder. Abends gibt es Sojenka und Mikrowellenburger. Die Küche im Restaurant der Insel ist unter der Woche nämlich ab 19:00 Uhr zu. 

Am nächsten Morgen klettert Freddy auf den Leuchtturm und Motti und ich teilen uns einen Räucherfisch.

Gestern Abend kochten wir dann lieber selbst. Ich wollte gerne Nudeln mit Käse-Sahne-Soße kochen, wusste aber nicht hinter welchem Milchprodukt sich die Sahne verbirgt. Ich bitte um Hilfe und man sagt mir, ich solle doch Majonäse nehmen. Die Balten und ihre Majo, ein Mysterium. 
Abends machen wir Lagerfeuer mit ein paar Esten und Motti hat seit Tagen endlich mal wieder eine gute Nacht. Zahn Nummer 7 scheint sich zu melden.

 Kihnu ist wahrlich zauberhaft. Zumindest von Donnerstag bis Samstag Morgen. Beim Betreten der Fähre zurück zum Festland kommen uns Scharen von Wochenendurlaubern entgegen. 

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