Alarm, Alarm, wir fahren an der Lahn

Heute haben wir einen Ritt vor uns. Der nächste Zeltplatz ist 27 km weit weg. Freddy und ich sind uns unsicher, ob wir das schaffen werden, da der Radweg im Oberlauf der Lahn doch ziemlich hügelig ist, noch dazu ist über Mittag für mehrere Stunden Regen angesagt. Wir verdrängen den Gedanken und packen alles auf die Räder. Zum Frühstück gibt es Müsli mit Hafermilchkonzentrat und Brausetabletten. Hauptsache der Kocher muss nicht noch einmal ausgepackt werden.

Gegen 9:30 Uhr rollen wir bei leichtem Nieselregen von Platz Bad Laasphe gibt es ausgesprochen schöne Fachwerkhäuser, der Radweg führt aber über eine Schnellstraße, wo man sich mit 12-Tonnern die Fahrbahn teilt. Luftkurort, yeah.

In Bad Laasphe gibt es das weltgrößte Pilzmuseum. Das andere Kind bemerkt, dass dies hier ein Fahrrad- und kein Pilzurlaub sein. Museum hat Montag zu, nagut.

Das Industriemuseun hat auch zu, aber es gibt draußen ein keinen Modell einer Stampfe. Wir freuen uns und das eine Kind baut einen Staudamm, damit mehr Wasser auf das Mühlrad fließt.

Stampfen-Modell

Kurz kommt sogar die Sonne raus und wir sausen weiter. Wir sehen viele Reiher und erblicken in der Ferne einen Riesen-Eidotter. Beim Näher kommen stellt sich dieser als ein Modell der Sonne raus. Wir sind auf einem Planetenpfad.

Dann treffen wir einen netten Hund mit seiner Frisbeescheibe und seinen Herrchen. Die Kinder dürfen die Scheibe fliegen lassen und die Hündin fängt sie auf. Eine Freude für alle Beteiligten.

Das andere Kind lässt die Scheibe segeln

Die Mittagszeit naht, der Regen auch. Wir steuern das Industriegebiet an, dort gibt es Supermärkte und ein Café. Wir finden sogar einen Unterstand für die Räder und kann lassen wir uns mit Kuchen nieder, fängt es an zu regnen. Nun erkunden die durchgezuckerten Kinder den Tedi und wir schauen woanders hin.