Naschi der Waschbär

Neben uns rauscht das Wehr die ganze Nacht, die Kinder nutzen die Gelegenheit und schlafen aus. Wir packen das Zeit ein, das Plastikfluggerät darf noch einmal fliegen und ab geht die Reise.

Wir düsen dahin, ab uns zu gibt es Nüsse und Salami.

Wir essen dicke Schweineohren beim Bäcker mit eigener Mühle und zwischendurch wird schnell ein Rad repariert.

Im Gewerbegebiet gibt es Spaghettieis. die Kinder bestellen Spaghettieis und die Eltern Kinderspaghettieis. Darf man nicht, also andersrum bestellt und heimlich getauscht. Wir Gauner.

Spaghettieis, vor der Tauschung

In Marburg kaufen wir im Tegut Teo ein. Dort muss man erst 50€ zahlen, nimmt dann was man möchte aus den Regalen und geht wieder raus. Ohne Kasse, ohne alles. Die Abschlussrechnung enthält dann erstaunlich wenige Fehler. Wir können damit leben.

Marburger Ampeln sind schön

In Marburg verfahren wir uns kurz und können uns gleich zweimal die schöne Altstadt ansehen. Nagut.

Abends schlafen wir auf einem Zeltplatz, der sich anhört, also würde er auf dem Mittelstreifen einer Autobahn liegen (36€). Wir denken ans Wehr und halten es aus.

Abends wird der Platz richtig voll. Neben einer Gruppe netter Jungs mit ihren Streetworkern, die abends Tagine auf dem Lagerfeuer machen, zeltet mit uns auch eine reiseradelnde Familie aus den Niederlanden und viele andere Reiseradler. Die Kinder nehmen schnell Kontakt miteinander auf (bestes Plastikspielzeug), eine Freude.

Auf dem Platz leben auch Waschbären. Wir leihen uns ein Weithalsfass für unsere Lebensmittel und hängen dies an der Waschbärkette auf. Trotzdem kommt der Waschbär nachts am Zelt vorbei und kontrolliert, ob wir auch nicht vergessen haben.

Waschbärkette
Fahrradhelme an der Waschbärkette
Minigolf
Eine Schnecke
Fahn, fahn, fahn.