Schleuse auf Durchzug

Am Freitag ist unsere Kanu-Tour. Wir lassen uns mit dem Bus von Runkel nach Aumenau fahren um dann mit dem Kanu (genauer gesagt wei Kanus, eins nur für Mädchen und eins nur für Jungs) zurück zum Campingplatz. Die Fahrt führt uns durch zwei Schleusen, die erste wird ganz wunderbar für uns im Supertempo geschleust. Dann wechseln im Jungsboot die Positionen und der Große darf Mal hinten sitzen und lenken. Wie es sich zum lernen gehört, fahren wir wild im Zick-Zack. Aber längst nicht so viel wie bei Papas erster Tour auf dem Kanu.

Dann badet unser erstes Familienmitglied unerwartet in der Lahn: Die Schalke-Cappy. Wird aber wieder rausgeangelt. Bei der Aufregung verlieren wir die Mädels aus den Augen. Sie fahren vor und erleben ein ungeheures Abenteuer. Jemand versucht die zweite Schleuse zu bedienen und öffnet die Schotten auf beiden Seiten! (Nur die Schotten, nicht die Schleusentore zum Glück). Nach reichlich Geschrei wird das dann flott korrigiert und ordnungsgemäß weitergeschleust. Unsere Nachhut kriegt davon nichts mit. Der Große schleust uns ordentlich durch und wir treffen pünktlich genug wieder am Rastplatz ein.

Brombeerjagt vom Kanu aus
Kanu fahren, jeder wie er mag

Zum Abend wollen wir nochmals einkehren. Es sind alle zu Müde und zu Platt um zu kochen. Die örtliche Pizzeria hat Platz für uns und wir bestellen schneller als der Blitz. Dann warten und warten wir. Alle Geduld versiegt, die Kartenspiele sind ausgespielt, die Blöcke umrundet und der Spielplatz durchgespielt. Erst nach neunzig Minuten kommt unser Essen. Puh. Dann alle ganz schnell futtern und schon wir fallen sofort ins Bett. Das reicht.

Pistazienpizza

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