Die Kinder schlafen lang und wir haben Zeit für ein gemütliches Frühstück.
Die Kinder schlafen noch länger und widerstehen selbst hartnäckigsten Weckversuchen. Als sie dann doch am Frühstückstisch ankommen, legen sie ihren Herzenswunsch auf den Tisch: Mit der Bimmelbahn durch den Ziegeleipark fahren. Der Vater hat nicht so richtig Lust, lässt sich aber breit schlagen und ich verspreche währenddessen das Zelt abzubauen.

Schnell führe ich noch eine Liegeprobe im Zelt durch, bevor alles wieder in den Fahrradtaschen verstaut wird. Kaum bin ich fertig und habe es mir in der Hängematte bequem gemacht, sehe ich erst Freddys Nachrichten, dass die Kinder gerne einen Tag bleiben würden und dann fängt es an zu schütten.

Ich verziehe mich also unter den viel zu kleinen Unterstand und genieße die nächsten Stunden ein Regen an, Regen aus, Regen an… als wäre ein Kind unbeobachtet am Wetterschalter.
Gegen vier Uhr ist der Regen endlich durchgezogen und ich baue das Zelt wieder auf.
Die Familie trifft wieder ein und die Kinder verdienen sich als Bootshelfer ein Eis. Sowas. Sogleich wird damit begonnen, von Ferienjobs zu träumen.
Der nächste Supermarkt ist nicht um die Ecke, also beschließen wir das Restaurant am Hafen zu testen. Das andere Kind fabuliert schon seit Tagen von Kartoffelpü. Den gibt es hier, eine Freude! Schnell ist die erste Portion verputzt und auch der Nachschlag wird abgelukt. Die Eltern bereuen „wir reden über Nachtisch, wenn alles aufgegessen ist“ gesagt zu haben. Also gibt es auch noch Mousse au Chocolat und Smarties-Eis.
Um uns herum zelten lauter reiseradelnde Familien. Eine Freude!