Abschiede

Heute sind wir von Vilshofen bis Passau und dann von Passau bis Oberzell gefahren.

Wir haben nur noch ein einziges Feuchttuch, aber die Kinder stört das nicht. Sie verdauen wie die Weltmeister. Zum Glück haben wir uns mit den netten Neustädtern zusammen getan, so dass wir nicht gänzlich verloren waren. Nach dem Frühstück packen flott zusammen, damit wir es zum Mittag bis nach Passau schaffen. Die kleine Biene wird kurz vorher wach – weil die Windel schon wieder voll ist. Mannometer. Kurzer Boxenstopp an der Schleuse (Motto lernt, wieso es das gibt) und weiter. Wir picknicken am letzten Zipfel von Passaus Altstadt, wo Inn, Ilz und Donau zusammen fließen. Wir klingeln eifrig Donauschifftouristen vom geteilten Fahrrad/Fußweg und ich kaufe im Bäcker, der neben einer Schule liegt, die letzten guten Brötchen weg. Herrlich!

Dann heißt es jedoch leider Abschied nehmen. Unsere Weggefährten fahren weiter nach Innsbruck (oder Salzburg? Auf jeden Fall zur Adria).

Der Weg von Passau bis Oberzell führt an einer fiesen Schnellstraße vorbei. Zwar mit separatem Radweg, aber eben sehr laut und unangenehm. Die Kinder schlafen, daher fahren wir einfach nur stur durch. Jannah merkt an, dass dir Donau die Farbe gewechselt hat, und wir fahren an der Firma ZF vorbei, die offenbar riesig ist. Wir kombinieren: Automobilzulieferer.

Zum Abendessen gibts Kartoffeln mit Dill-Joghurt-Quark und Maiskolben. Letzteres finden die Kinder großartig. Übertroffen wird es aber von den Johannisbeeren, die es zum Nachtisch gibt.

Kleines Abendgespräch:

Motti: „Ist das Mais?“

Mutter: „Das ist eine Yucca-Palme.“

Motti: „Warum juckt die?“

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