„Also hier heißen die Marillen!“

Der Streckenabschnitt vor Krems ist wirklich zauberhaft. Es geht erst durch Marillenplantagen, dann durch Weinberge. Überall stehen kleine Tische mit Marmelade, Obst und Schnaps mit Kassa am Wegesrand. Das heißt, es würden stehen, denn bereits gegen Mittag haben die Kreuzfahrer alles aufgekauft und uns begrüßen nur noch leere Schalen und Preisschilder. Abends auf dem Schiff wird dann sicher der „very nice“ hausgebrannte Schnaps verköstigt. Wenigstens eine Flasche Marillensaft können wir ergattern. Himmlisch, wir genießen in der Mittagspause auf einem Spielplatz mit Marillenbaum. Also gibt es zum Saft auch noch sonnenwarme, vollreife Marillen.

Hier Mal ein Foto, auf dem man sieht, was ich mir den ganzen Tag angucke. Wichtig ist der kleine spitze Zeigefinger, der ab und zu links oder rechts raussticht. Dann darf Papa wieder erklären. Weinbau, Kläranlage oder so.

Wir verbringen die Nacht in Krems. Eine kleine, aber gut durchsanierte Stadt, in welcher die Kreuzfahrtschiffe anhalten. Wir kriegen einen kleinen Stadtkoller und flüchten auf den Zeltplatz, wo der Große eine rote Katze und zwei Reiseradlerkinder aus Tschechien kennen lernt.

Gestern haben wir unsere Reifen aufgepumpt. Hätten wir längst tun sollen, aber mit Kindern ist so ein Zwischenstopp an der Tankstelle echt ein Akt. Nun sind wir auf jeden Fall wie der Wind unterwegs und haben gerade unsere Mittagspause mit einem Eis beendet.

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