Kormoran oder so

Die Therme in Komarom ist leider mehr Heil- als Schwimmbad. Wir fallen gleich mehrfach unangenehm auf und werden zu Beginn der Wassergymnastik mit unseren Wasserratten sehr deutlich des einzigen für Kinder elaubten Beckens verwiesen. Puh. Gut, dass die Beiden durchgetobt sind und für gefühlte Ewigkeiten in den Mittagsschlaf fallen. Nachmittags geht Freddy mit der Kleinen Seife kaufen und ich erobere mit dem Bub das Planschbecken. Wegen für ungarische Verhältnisse sehr schlechtem Wetter, sind wir die einzigen Besucher (Außenbecken), was unserem Badespaß aber keinen Abbruch tut.

Abends gehen wir essen und fallen wegen herunter gefallener Gurkenscheiben und Pommes schon wieder unangenehm auf. Kein Wunder, dass wir so wenig Kinder sehen.

Wir ziehen weiter. Unser Weg führt uns über ein Schnellstraße ohne Radweg und wir sind schon nach wenigen Kilometern ziemlich geschlaucht. Wir haben zwar Warnwesten, Wimpel und Taglicht an, aber so ganz sicher fühlt man sich ja nie. Wir machen an einem Zeltplatz Mittagspause. Hier gibt es einen Spielzeugrasenmäher, der unserem Sohn anscheinend in seinem Leben gefehlt hat, also bleiben wir hier. Der Große lernt von einem Angler alles über Karpfen und vor allem, wie die Angelklingel funktioniert (macht Dingdong, sobald ein Fisch anbeißt). Der Angler ist erstaunlich geduldig und schaut seelenruhig dabei zu, wie der Große sein Equipment auf Haltbarkeit testet.

An unserem Zeltplatz gibt es diesmal nicht nur einen „Lauflernwagen“, nein, sogar eine Babybadewanne steht bereit. Wow!

Am nächsten Morgen geht es wieder über die Schnellstraße. Wir sind Ruckzuck wieder im Teich und beschließen nur bis Esztergom zu fahren. Der Zeltplatz hat ein Schwimmbecken, von dem wir ausgiebig Gebrauch machen. Unsere Zeltnachbarin haben wir schon einmal in Linz getroffen. Sie schaut sich alles sehr, sehr gründlich an.

Zu Abend gibt es Chili sine carne. Endlich kommen also unsere eingepackten Lorbeerblätter zum Einsatz.

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