Der erste Tag.

Tageskilometer: 26,8

Abendbrot: Chilli und Restbrötchen

Kosten für die Übernachtung: 48€ (mit Quittung)

Heute geht es los. Nach gründlicher Vorbereitung wurden heute morgen quasi nur noch die Räder gesattelt. Wir stehen früh auf und sind schon um zehn Uhr auf dem Rad.

Unser Radweg beginnt am Brandenburger Tor, also fahren wir schön durch den Tiergarten nach Mitte. Dort ist natürlich unheimlich etwas los und man muss sich regelrecht anstellen um auch ein Foto des Brandenburger Tors zu machen.

Danach wühlen wir uns im Regierungsviertel durch den Stadtverkehr. Hinter dem Hauptbahnhof geht es zum Glück schön den Kanal entlang und so folgen wir diversen Gewässern bis zum Westhafen. Dort machen wir unsere erste kleine Pause mit Brötchen.

Etwas später entdecken wir einen Sportplatz auf dem laut irgendwas gespielt wird. Männer rufen Dinge. Wir werden belehrt es ist Football-Turnier bei Berlin Adler. Hier gibt es bunten Kunstrasen und Spieler mit abzureißenden Flaggen. Außerdem kaufen wir Hotdog mit Kaltgetränk für die Kinder

Wenig später kommen wir an einem Kampfhundewettwerb vorbei. Dann (deutlich friedlicherem) Hotdog im Bauch, fühlen die Kinder sich nicht vom Grillgeruch angezogen.

Dann geht es auch schon weiter durch Berlin Tegel. Man erinnert sich vielleicht, das war der Stadtteil mit dem Flughafen, damals.

Ehemaliger Flughafen Berlin-Tegel

Ist jetzt aber Baustelle für Zukunfts- und Innovationsquartier oder so.

Bevor wir unser Ziel erreicht haben, kaufen wir noch zutaten für Chili und Eis für alle im örtlichen Geschäft.

Fahrräder im Halbschatten vor Rewe.

Schlussendlich landen wir in Berlin-Hakenfelde (auf der Stadtkarte oben links) bei der Bürger-Ablage. Hier gibt es eine Campingplatz und die gleichnamige Badestelle.

Neben unserem großartigen Zelt parken diverse Leute mit etwa gleichaltrigen Kindern die grob in unsere Richtung fahren. Unsere Mäuse stellen sich vor und zeigen ihre Kartenspiele.

Die Duschen kosten übrigens 1€ pro vier Minuten und der Timer stoppt nicht, wenn man das Wasser ausmacht. Der Platzwart nennt sie – nicht ganz ohne Dialekt – „schwäbische vier Minuuhde“.

So, jetzt werden die Dosen abgegossen und dann gibts Chili. Mmmh. Ein guter erster Tag.

Mal sehen ob wir morgen die Stadt verlassen.

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