Frühstück auf Omas alter Tischdecke

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Wir sind wieder auf dem Weg. Gestern haben wir eine Bieberburg gesucht, aber anscheinend war der Bieber mit seinem Damm umgezogen. Zumindest gab es aber noch ausreichend Mücken.
Heute Morgen auf dem Zeltplatz haben  wir einen anderen Fahrradreisenden getroffen. Der sehr nette junge Mann war auf dem Weg nach Norwegen, wusste aber nicht, dass es geschilderte und mit EU-Mitteln ausgebaute Fernradwege gibt und von Radwanderkarten hatte er auch noch nicht gehört. Vorhin haben wir ihn noch einmal getroffen. Er ist eine leicht andere Strecke gefahren und hat sich über Kopfsteinpflaster und Schnellstraße beklagt. Zumindest ersteres hatten wir auf unserem Weg nicht. Wir machen uns unsere Gedanken.
Jetzt sitzen wir in Letschin am Schinkelturm. Hier gibt es Schnitzeldöner, Kaffee und ein kombiniertes Fachgeschäft für Foto- und Anglerbedarf. Das Kind ist entspannt, das Wetter rockt und wir kommen langsam in Urlaubsstimmung.

Der neue Kocher

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Vorgestern hatten wir Gelegenheit unseren neuen Kocher auszuprobieren. Es ist ein minimalistischer Kocher, der hauptsächlich Holz oder „was da ist“ verbrennt. Der Kleine ist unser Zweitkocher, falls uns mal der Spiritus für den ersten Kocher ausgeht. Es gab Spirelli mit Pesto (Sonntagsessen), immerhin verfeinert mit frischen Tomaten, Zwiebeln und ordentlich Knoblauch. Gestern dann sind wir bis zum Großen Klobichsee gefahren. Hier zelten gerade meine Eltern und uns kam schon das Empfangskommitee mit dem Rad entgegen gefahren. Wir waren allesamt im See baden und Motti ist vergnügt durchs flache Wasser gekrabbelt. Heute bleiben wir hier und haben den Tag erst einmal zum Wäsche waschen genutzt. Stellt sich raus, Kinder machen sich auch im Urlaub schmutzig. Kein Flachs.

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Morgen früh geht es dann weiter.

Übungsreisen in Brandenburg

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In den letzten Wochen waren wir zweimal mit Rad, Kind und Zelt in Brandenburg unterwegs. Vor der großen Reise mussten wir ja das Equipment testen und schauen, wie das Kind auf das fahren im Anhängern reagiert. Das Equipment wurde noch minimal verändert, das Kind findet den Anhänger supergut. Nächste Woche soll es dann losgehen und wir sind nervös bis aufgeregt.

Die Radis sind da!

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Und auch schon zur ersten Tour ausgefahren worden. Es ging mit Motti im Anhänger an den Wannsee und nach Potsdam. Soweit alles quietschvergnügt. Nur die Sache mit den Klick-Pedalen muss ich noch üben.

Tarp II

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Heute haben wir die Firstnaht des Tarps silikonisiert. Erstaunlicherweise waren Ethanol, Einweghandschuhe und Talkum im Haus vorhanden, so dass wir nicht mal pfuschen mussten :-).

im Bild sieht man auch unsere Verstärkungen. Wir sind gespannt, wie die sich in der Praxis machen werden.

Jetzt darf das Ganze in der Küche trocknen und dann ist das Tarp auch quasi fertig 🙂

Tarp I

Schneiden der Kettenlinien

Schneiden der Kettenlinien

Wir haben uns dafür entschieden, nur mit kleinem Zelt zu reisen. Als „Wohnzimmer“ wollen wir ein Tarp nutzen. Da der Sommer noch weit ist, nähen wir einfach selbst. Das Material ist Silpoly in gelb. Gelb ist insektentechnisch natürlich suboptimal, bei Extremtextil gab es aber nur noch gelb, dafür werden die Verstärkungen dann blau 🙂 Als Anleitung haben wir uns mehr oder weniger für das Hex12 entschieden. Für die Kettenlinien haben wir eine Schablone aus Papier gebastelt (siehe Foto). Der Stoff ist sehr flutschig, aber dank Klebestift haben wir es dann doch irgendwie geschafft ein Sechseck zu nähen.

Zuschneiden der Verstärkungen

Zuschneiden der Verstärkungen

Jetzt muss nur noch die Firstnaht silikoniert werden, dann kann der erste Probeeinsatz kommen. Fotos vom fertigen Tarp gibt es noch nicht, unser Wohnzimmer ist einfach zu klein.